Über mich

Mein Name ist Maggy, und ich wohne in Utendorf bei Meiningen.

Bis zu meiner Schwangerschaft gehörte ich zu den Leuten, die sich wenig Gedanken über ihre Ernährung machten. Mein Essen sollte schmecken, günstig sein und schnell zur Verfügung stehen. Ich ernährte mich also hauptsächlich von Fertiggerichten. Wozu extra Gemüse kaufen, wenn auf der Pizza schon Tomaten drauf sind?

Dass zu viel Zucker und Fett dick machen, konnte ich nie ernst nehmen, denn schließlich war ich immer schlank und das ganz ohne Sport. Ich gehörte also zu den Glücklichen, die jede Woche Unmengen an Burgern, Chips und Gummibärchen in sich reinstopfen konnten, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Wozu also etwas daran ändern?


Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch noch nicht, dass diese Art der Ernährung weitaus schlimmere Folgen haben kann und leider auch wird.


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Als ich dann mit Mitte 20 schwanger werden wollte, begann sich meine Denkweise zu ändern. Ich kaufte mir unzählige Bücher, wollte perfekt auf alles vorbereitet sein und befasste mich zwangsweise mit dem Thema der gesunden Ernährung, denn schließlich wollte ich für mein Kind nur das Beste. Also stellte ich bereits in der Schwangerschaft einiges um und verzichtete auf manches komplett – denn das Baby isst schließlich mit, auch in der Stillzeit danach. 


Doch das allein sollte nicht ausreichen ...

Kurze Zeit später musste ich mich weitaus intensiver mit dem Thema befassen, als mir lieb war. Denn ich erhielt die Diagnose einer schweren Autoimmunerkrankung,
welche mein Leben von nun an für immer verändern sollte. Das Hauptziel war ab jetzt, möglichst lange „gesund“ zu bleiben, um die ganzen Symptome und Veränderungen, welche mich die restlichen Lebensjahre erwarten würden, so weit wie möglich herauszuzögern. Der Zusammenhang von Ernährung und Erkrankung wurde dabei mit jedem Buch, mit jeder Studie klarer für mich. 


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Und sind wir mal ehrlich; so ziemlich jeder von uns kennt jemanden, der eine Allergie hat, unter einer chronischen Erkrankung leidet oder vielleicht sogar an Krebs erkrankt ist/war. 


Es scheint irgendwann jeden von uns zu treffen. Doch wieso unternehmen wir nichts dagegen? 


Die Hälfte der Bevölkerung leidet schon jetzt an Übergewicht.
Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu, die richtige Bewegung dagegen ab. Wir fühlen uns kraftlos, müde, ausgelaugt. Ein Großteil der Probleme wäre für die meisten von uns vermeidbar. Wir sind unzufrieden, aber gleichzeitig unfähig etwas daran zu ändern. Und selbst wenn man erkannt hat das eine Umstellung nötig ist, so fehlt es wiederum an Wissen diese richtig umzusetzen. 

Wir werden von Werbeversprechen, Produktaufstellern und falschen Angeboten angelockt. Wir sehen uns Videos von bezahlten Influencern an, welche unverzichtbare Nahrungsergänzungsmittel vorstellen oder probieren Diäten aus, an welchen wir langfristig nur scheitern können. Es kommen ständig neue Produkte auf den Markt; mit verbesserten Rezepturen, angeblich weniger Zucker oder mit viel Protein. Wir lassen uns blenden und glauben an die vermeintliche Gutmütigkeit der Hersteller und Verkäufer. 
 

Wer soll da heutzutage noch durchblicken? Was ist richtig und was ist falsch?


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Ich wollte mein Schicksal nicht akzeptieren, auch wenn mir die Ärzte sagten, dass sich die Erkrankung nicht aufhalten lässt. Vom Ehrgeiz gepackt beschloss ich, eine Ausbildung als Ernährungsberaterin anzufangen, um noch mehr Wissen zu erlangen und künftig auch anderen helfen zu können. Ich habe es mir danach zur Aufgabe gemacht, den Menschen klarzumachen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist - und zwar von klein an. Denn die Samen die wir mit der heutigen Ernährung in unseren Kindern säen, werden später als Pflanze kranke Früchte tragen.


Ich möchte meine Klienten davor bewahren, auf ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Adipositas, Osteoporose, Rheuma u.v.m. zuzusteuern. 

Ich sehe meinen Beruf als Berufung an und arbeite intensiv an einer Aufklärung zur richtigen Ernährung. Ob in Kindergärten, Schulen oder Seniorenheimen, es ist nie zu früh oder zu spät um damit anzufangen.


Heute weiß ich, dass ein Ausbruch meiner unheilbaren Krankheit möglicherweise hätte verhindert werden können, wenn ich mich nur frühzeitig mit dem Thema der gesunden Ernährung befasst hätte. Doch dies haben wir leider erst als Erwachsene so richtig selbst in der Hand. Aktuell habe ich, vorallem dank der richtigen Ernährung, einen Weg gefunden, meine Autoimmunerkrankung so gut es geht in Schach zu halten.

Jeder einzelne von uns trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, gesund zu bleiben ...

 ... wenn wir nur auf ein paar wichtige Regeln und Grundsätze achten.